Ich will eine neue Welt erobern. Ich will Dinge tun, die ich noch nie in meinem ganzen Leben glaubte tun zu können! Ich könnte Bungeejumping gehen, ein Motorrad bauen oder meinen Computer verstehen lernen. Ich hielt alle drei Pläne für unrealistisch. Aber brauchen wir nicht alle hoch gesteckte Ziele im Leben?!

Python – Wo stehe ich und wo will ich hin?

Ich könnte also an einem Seil von einer Brücke springen. Da sehe ich allerdings den langfristigen Nutzen für mich nicht. Ich hätte gerne mein eigenes Motorrad, aber ich habe keine Garage, in der ich schrauben könnte. Mein Laptop steht täglich vor mir und ich bin fasziniert, was diese kleine Maschine alles kann. Aber ich werde wohl nie in der Lage sein, mehr als nur Texte damit zu schreiben oder Spiele zu spielen …

Ich bin ein Normalo. Und ein Normalo kann eine Kaffeemaschine und ein Handy benutzen. Ich kann auch meinen PC bedienen und wusste doch schon immer, dass sich mein Computer garantiert zu Tode langweilt mit meinen simplen Anwendungen. Denn ich bin nur ein Nutzer ohne die geringste Vorstellung, was hinter der Plastikabdeckung passiert.

Im Rausch von freundlichem Gruppenzwang habe ich an einem Programmierkurs teilgenommen. Ich war überrascht, wie viel klassische Logik in einem Code steckt und habe meine innere, strikte Ablehnung schnell gegen eine vorsichtige Neugier eingetauscht. Aber die schiere Masse an verschiedenen Programmiersprachen, Programmen und Möglichkeiten hat mich dann doch gehemmt.

Ich habe mich beraten lassen, wo es für mich Sinn macht einzusteigen. Dabei fiel schnell das Stichwort Python. Diese Sprache ist recht anwenderfreundlich aufgebaut und der Code ist auch für Einsteiger verhältnismäßig schnell lesbar. Kombiniert mit einem farbenfrohen Editor (hier schreibe ich dann endlich meinen eigenen Code), erschafft dies eine vielversprechende Basis.

Ich habe einen Python Basic-Kurs und auch einen Aufbaukurs belegt und mich über meine kleinen Erfolge sehr gefreut. Diese Programmiersprache macht Spaß und man erhält schnelle Ergebnisse. Ein netter Fact am Rande: Der Entwickler von Python war ein Niederländer, Guido van Rossum.

Mit meinen Grundkenntnissen kann ich theoretisch schon viel bauen. Theoretisch. Denn wenn die Elemente nicht tief verinnerlicht sind, kann ich sie nicht automatisch abrufen.

Und hier kommt nun dieser Blog ins Spiel! Hier will ich nun meine Übungen und Wiederholungen mit euch teilen, die aus mir nicht nur einen Anfänger, sondern einen wirklichen Anwender der Programmiersprache Python machen. Wer ebenfalls schon in das Programmieren reingeschnuppert hat und wegen Mangel an Gelegenheiten im Alltag droht diese Kenntnisse zu verlieren, kann gerne mitmachen. Viel Erfolg und noch viel mehr Spaß!

Geschrieben von Marion am: 2022-03-26